Anzeichen einer neuromotorischen Entwicklungsverzögerung:
Im Babyalter
Still- oder Trinkprobleme
verzögertes Kriechen/Krabbeln oder das Kind hat dies ausgelassen
auffallend frühes oder spätes Laufenlernen
ab dem 6. Lebensmonat auffällig aktiv und fordernd
Im Kleinkindalter
hat spät sprechen gelernt
hohes Fieber mit Bewusstseinstrübung und/oder Krämpfen in den ersten drei Lebensjahren
Probleme beim Anziehenlernen (beim Knöpfen, Maschebinden oä.)
Reaktionen nach Impfungen
Daumenlutschen bis zum Alter von fünf Jahren oder länger
Einnässen nach dem 5. Geburtstag
Im Schulkindalter
Probleme beim Lesen- und Schreibenlernen
Probleme beim Erlernen der Schreibschrift
Probleme beim Ablesen der Uhrzeit
Probleme, sich Abfolgen zu merken (z.B. Monate)
Schwierigkeiten, Radfahren zu lernen
Schwierigkeiten, einen Ball zu fangen oder einen Purzelbaum zu machen
kann schlecht ruhig am Tisch sitzen
auffallend viele Fehler beim Abschreiben von der Tafel
starke Reaktion bei plötzlichen, unerwarteten Geräuschen oder Bewegungen
Gesundheitliche Anzeichen
Neurodermitis
Asthma
chronische Atemwegsprobleme,
Lebensmittelunverträglichkeiten oä.
Reiseübelkeit
häufige Hals-, Nasen- oder Ohreninfektionen
Risikofaktoren, die eine neuromotorische Entwicklungsverzögerung verursachen können:
Risikofaktoren in der Schwangerschaft:
medizinische Probleme
Virusinfektion in den ersten 13 Schwangerschaftswochen
Stress wegen möglicher Fehlgeburt, aber auch in der Arbeit …
emotionaler Stress während der Schwangerschaft
hoher Blutdruck
schwere Krankheit
Risikofaktoren bei der Geburt:
Frühgeburt
schwierige Geburtslage
ungewöhnlich lange Geburt
Komplikationen bei der Geburt
Zangengeburt, Kaiserschnitt oder Einsatz der Saugglocke
das Kind war bei der Geburt zu klein oder zu leicht
besondere medizinische Vorkommnisse nach der Geburt
Intensivpflege nach der Geburt